RAUS AUS DER BOX!

Homosexualität völlig normal?

Veröffentlicht in Gesellschaft von Kevin Konrad am 4. Juli 2009

Dies ist wohl mein erster nicht-politischer Artikel hier, allerdings handelt er dennoch von einem sehr brisanten Thema. Es geht um die Abnormität der Homosexualität. Vorab möchte ich jedoch eine klare Stellung beziehen. Ich habe keinerlei Vorurteile oder Abneigungen gegenüber diesen Menschen, möchte mich auch nicht als Hass-Prediger darstellen und genauso wenig möchte ich diese Menschen aus der Gesellschaft vertreiben. Ganz im Gegenteil.
Homosexualität ist mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Von „Homo“, „Bi“ oder „Normal“ ist alles möglich geworden, es gibt sogar Personen, welche diesen Status des Öfteren ändern. Besonders oft tritt dieses Phänomen bei Frauen auf, welche von einigen Männern (emotional) enttäuscht wurden, und dann versuchen ihre Sehnsüchte bei ihrem eigenen (sonst so verständnisvollem) Geschlecht zu suchen. Allerdings sollten Homosexuelle in der Gesellschaft ein anderes Prestigebild bekommen, als es momentan stattfindet. Denn es ist logisch nachvollziehbar, dass Homosexualität etwas nicht Normales ist.

Jetzt kann ich wieder mit tausenden von Vorwürfen rechnen, welche allesamt in die Richtung drängen: „Was ist denn bitte ‚Normal‘ Kevin?“. Ich gebe darauf ebenfalls eine Antwort! Normal definiert sich aus 2 Kriterien heraus. Das erste Kriterium ist die Gesellschaft, welche im unveränderlichen Zustand sich trotzdem ständig ändert und die Menschheit somit prägt. Das zweite Kriterium ist der Durchschnitt des Lebens, was bedeutet, wir empfinden etwas als normal, wenn es am meisten auftritt.
Beispiel: Fast jeder Mensch wird, insofern er gesund ist, mit 2 Armen geboren. Wird nun ein Mensch mit 3 Armen geboren, empfinden wir ihn als ‚nicht normal‘. Hier gibt uns der Durchschnitt die Anomalie vor. Die Gesellschaft wertet diese Menschen dann in die Stufe ‚behindert‘ ein, obwohl der dritte Arm genauso gut eine neue Stufe der Evolution hätte sein können. Nun gut.

Was hat das nun mit den Homosexuellen zutun? Ganz viel.
Dazu stelle ich eine sehr interessante Frage, mit der sich die Menschheit schon seit tausenden von Jahren quält. Was ist der Sinn des Lebens? – ganz einfache Antwort.

Alles was wir von Seneka, Aristoteles oder anderen großen Philosophen lernten, bezog sich immer auf das vom Bewusstsein bezogene Leben der Menschen. Allerdings gibt es einen viel triebvolleren Grund als die Glücksempfängnis-Theorien. Jeder Mensch hat den selben Sinn im Leben, wir teilen diesen Sinn, diesen Grund, mit jedem anderem Lebewesen auf der Welt, ob Tier oder Pflanze.
Wir müssen uns Fortpflanzen. Egal wie! Das ist der Sinn des Lebens, nur deswegen findet eine Evolution statt, um die Fortpflanzung zu sichern. Der Mensch, ist wie jedes andere Tier auf der Erde, gesteuert von Trieben und Reizen. Alle seine Reaktionen und Tätigkeiten werden von Reizen der Umwelt gesteuert.
Einer der wichtigsten Reize die wir haben, ist der sexuelle Trieb, welcher unser Weiterleben auf diesem Planeten sichert. Bei einem normalen Menschen sieht es so aus, dass er versucht einen Partner des passenden Gegengeschlechts zu suchen, um sich dann zu paaren. Dabei reagiert ein Mann bspw. auf Reize wie, großen Brüste, hohe Wangenknochen, breites Becken usw. Eine Frau bspw. reagiert auf Bartwuchs, tiefe Stimme, muskulöser Körper usw..
All diese Reize machen uns dabei klar, dass wir uns Fortpflanzen wollen/müssen.

NORMAL

Allerdings wissen wir, dank der Neurologie, dass unser Nervenzentrum, das Gehirn, ebenfalls fehlerhaft arbeiten kann, genauso wie der Rest unseres Körpers. Wir kennen genug Krankheiten welches sich auf Grund von Gehirnfehlern bilden, wie zum Beispiel: ADHS.
Damit möchte ich sagen, dass wenn diese Reize der Umwelt nicht richtig verarbeitet werden können, reagiert dieser Mensch ggf. anders, als er es von der Natur aus eigentlich sollte. So könnte es passieren, dass ich als Mann, große Brüste und hohe Wangenknochen plötzlich nicht mehr anziehend finde und mein sexueller Trieb eher bei Bartwuchs und Muskeln angetrieben wird, obwohl es gar nicht möglich ist, mich mit einem Mann zu vermehren.
Es liegt daran, dass die Reize falsch verarbeitet wurden, im Gehirn.

HOMO

Viele Homosexuelle kommen mit dem Argument, dass wir auch im Tierreich die Homosexualität vorfinden können. Das stimmt auch, allerdings ist es in keinster weiße normal. Wir alle kennen es doch, wenn willige Hunde, sich am Bein des Herrschens reiben. So etwas finden wir auch bei manchen Menschen, dort spielen die Reize genauso falsch. Eigentlich sollte das Gehirn klarmachen, dass diverse Personen, Objekte oder Lebewesen der Fortpflanzung nicht dienen, aber es versagt.

Das ist der Grund, warum wir Pädophilie, Homosexualität und Zoophilie bei Menschen vorfinden.

Ich hoffe keinen, in seiner Persönlichkeit angegriffen zu haben, allerdings denke ich, dass Gesellschaftsbild sollte klar verstanden werden. Denn Leute welche sich anurinieren lassen, werden abgewertet in der Gesellschaft, obwohl seine Reize genauso falsch verarbeitet werden, wie 2 Männer welche sich küssen. Das ist unfair, und diskriminierend.
Vielleicht wird es bald möglich sein, diese Art von falscher Reizverarbeitung frühzeitig zu erkennen und präventiv zu behandeln.

/08.07.09 Edit: Hier hat sich ein Blogger, mit meinem Artikel befasst.

http://stevenmilverton.com/2009/07/08/abnormale-heterosexualitat/

29 Antworten

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  1. GROB1AN sagte, am 4. Juli 2009 zu 14:44

    einfach nur nice und
    so ist es einfach !

  2. naooomi sagte, am 5. Juli 2009 zu 10:49

    „Viele Homosexuelle kommen mit dem Argument, dass wir auch im Tierreich die Homosexualität vorfinden können. Das stimmt auch, allerdings ist es in keinster weiße normal. Wir alle kennen es doch, wenn willige Hunde, sich am Bein des Herrschens reiben. So etwas finden wir auch bei manchen Menschen, dort spielen die Reize genauso falsch. Eigentlich sollte das Gehirn klarmachen, dass diverse Personen, Objekte oder Lebewesen der Fortpflanzung nicht dienen, aber es versagt.“

    BULLSHIT. Der Vergleich hinkt.
    Bei den Hunden und dem Menschenbein hat es nix mit falschen Reizen zu tun, sonder vielmehr damit, dass Hunde damit den Menschen versuchen zu dominieren. Es hat also mit der Rangstellung im Rudel zu tun und nicht mit falschen Reizen.
    Tiere sind vollkommen richtig „gepolt“ und Homosexualität kommt unter Tieren nicht vor.
    Fürs menschliche Auge evtl. aber das zeigt uns lediglich, dass wir alles vermenschlichen wollen. Wie immer.

    Alles andere in deinem Artikel ist ansatzweise gut überlegt.

    Die Fortpflanzung dient allem Leben zur Erhaltung. Naturell bedingt.

    Der Sinn des Lebens aber, ist wahrscheinlich von Mensch zu Mensch verschieden.
    Häufig beruhen sie auf religiösen oder philosophischen Überzeugungen.
    Wäre es nur die reine Fortpflanzung, hätten wir wahrscheinlich nicht ein solches Wunderwerk im Kopf, welches die Menschheit bis heute noch nicht völlig vollkommen entwickelt hat. In unsrem Hirn liegt noch so viel brach.

    Und wenn es nur an den fehlgeleiteten Reizen liegt, was ist dann mit der ‘Situativen Homosexualität’? Situationsbedingte Homosexualität kommt vor allem in Umgebungen vor, in denen über längere Zeit nur Personen des gleichen Geschlechts leben, z.bsp. in Gefängnissen.

    Neuer Denkansatz.

    naooomi

  3. Kevin Konrad sagte, am 5. Juli 2009 zu 11:14

    Hallo naooomi, danke für deine Antwort.
    Erstmal möchte ich auf deinen Satz eingehen, es gäbe unter Tieren keine Homosexualität, ich verweiße dich dabei einfach mal auf Wikipedia:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualität#Homosexualit.C3.A4t_und_Biologie.C2.A0.E2.80.93.C2.A0Homosexuelles_Verhalten_bei_Tieren

    Zu dem Sinn des Lebens: religiöse und philosophische Sinngebungen hin oder her, naturell ist wohlmal das einzige was überhaupt zählt! Ich könnte mir auch als Sinn des Lebens einen Amoklauf geben, ist nichts anderes als der Sinn (religiös) ins Paradies zu gelangen, alles nur irdische Gedanken.

    Situative Homosexualität kann ich dir genauso erklären wie es oben schon steht. Was passiert denn mit Menschen, welche in krassen (gesellschaftlichen) Lebenslagen sind?
    Ist doch nichts Neues, dass sich Menschen welche im Ghetto leben, daran anpassen und kriminell werden oder? Anderes Überleben gibt es nicht, reiner Trieb des Überlebens. Menschen die lange im Gefängniss sitzen, und keine Frauen mehr sehen, polen sich (geistisch) leider direkt um, dass ist auch reiner Trieb des Geschlechts, seh es als eine schnelle evolution im Körper. Der Geist und die Triebe wissen doch nichts, dass der Körper in 15 Jahren wieder weibliche Geschöpfe besamen kann oder?

    Souveräner alter Denkansatz.

    /lg k.k.

  4. naooomi sagte, am 5. Juli 2009 zu 11:45

    Lieber Kevin,

    „Der Geist und die Triebe wissen doch nichts, dass der Körper in 15 Jahren wieder weibliche Geschöpfe besamen kann oder?“
    Der Geist schon… :-) Die Entbehrung gegengeschlechtlicher Sexualkontakte, wird eben von unterschiedlichen Personen verschieden bewältigt.
    Aber in Gefängnissen, aber auch in Erziehungsanstalten, ist sexuelle Befriedigung nur ein Teilaspekt, die Ausübung von Macht, Erhalt der eigenen Männlichkeit durch den psychisch heterosexuell und oft nicht einmal als homosexuelle Handlung angesehenen Verkehr – solange man der Aktive bleibt oder unter Gewaltanwendung gezwungen wird – und der Status in der geschlossenen Gesellschaft ist ein Hauptaspekt.

    Was mich wieder in Tierreich bringt.
    Es stimmt, dass manche Tiere den Anschein erwecken, homsexuell zu leben.
    Aber auch dies widerrum, ist wie von mir erwähnt, die Ausübung der Macht. Keine fehlgepolte Triebe. Tiere, sind diejenigen welche, die noch immer so leben und handeln, wie es die Natur vorgesehen hat. Instinktiv.
    Wie gesagt, wir neigen dazu, vieles zu vermenschlichen.

    lg, naooomi

  5. Kevin Konrad sagte, am 5. Juli 2009 zu 12:02

    Naooomi,

    du stimmst mir doch dann soweit zu, wenn ich sage, dass ein Gefängnis aus einem Menschen etwas macht, bzw. ihn soweit verändert, dass er neue Tätigkeiten nachgeht welcher NORMALERWEISE nicht gemacht hätte oder? Das würde nämlich meine These stützen, dass alles einen Grund hat, und Homosexualität nicht einfach mal so, willkürlich existiert.

    Zum Tierreich, ich bin der festen Überzeugung, dass auch Menschen rein instinktiv handeln. Klingt für den einen oder anderen nicht logisch. Aber überlegen wir uns doch mal, warum lernt man aus Fehlern? Ganz einfach, der Mensch hält sich für etwas Spezielles, nur weil er ein hochfunktionsfähiges Gehirn gegenüber den anderen Tieren hat, dafür können wir nicht fliege. Der Adler nutzt das zum Überleben. Der Mensch braucht nicht fliegen, keine großen Muskeln o.Ä., es langt dass er altes Wissen anwenden kann und weiter gibt! Das ist sein (von der Natur gegenebene und durch die Evolution perfektioniertes) Werkzeug zum überleben.

    Wir denken nicht, wir reagieren auf die Umwelt. Egal was passiert, es gibt dafür eine Ursache, und darauf reagiere ich. Je nach Charakter (was ja nichts anderes ist, als durch die Sozialisierungsphase gesammelten Erfahrungen) reagieren wir dann auf diese Reize. Fühle ich mich bedroht, möchte mich also verteidigen -> Selbsterhaltungstrieb. Du verstehst oder?

    /lg

  6. naooomi sagte, am 5. Juli 2009 zu 12:42

    Kevin,

    ich stimme Dir in soweit zu, dass ich sage Homosexualität existiert nicht willkürlich, ist nicht angeboren in Genen oder so. Der Mensch wird durch Einflüsse, egal welcher Art, seit Beginn seiner Existenz im Mutterleib, geprägt.
    Und natürlich, hat alles seinen Grund.

    Aber glaube mir dies, wir Menschen handeln nicht rein Instinktiv.
    (Der Instinkt ist unbewußt, also emotional- der Verstand ist bewußt ,also rational)
    Instinkt kann man als sofortige Reaktion beschreiben. Er ist angeboren. ‘Aus dem bauch heraus entscheiden’, usw…
    Der Verstand dagegen,veranlasst dich vorher darüber nachzudenken etwas zu machen. Ein entscheiden längerer Prozess.
    Und wir Menschen, denken entschieden zuviel. :-)

    Der Hauptunterschied zwischen Tieren und Menschen liegt darin inwieweit Menschen Verstand besitzen und in der Lage sind ihn einzusetzen bzw. zwischen Verstandes- und Instinktshandlungen zu unterscheiden und zu wählen.
    Diie allermeisten Tierarten verfügen über keinen menschlich ausgeprägten Verstand und handeln rein instinktiv.
    Die tierische Intelligenz beschränkt sich auf das in seinen Genen angelegte Verhalten plus seiner im individuellen Leben gemachten Erfahrungen.
    Sein Verhaltensrahmen ist damit determiniert. Ein Wal in Seaworld (armes Leben da übrigens) z.B. wird sich immer wie ein Wal verhalten, auch wenn er einige Kunststücke gelernt hat.

    Wenn wir mal weiter gehen, müssen wir uns eingestehen, dass wir Menschen immer richtig handeln, wenn es instinktiv ist. Oder?
    Ich persönlich habe gelernt (ja, das kann man) Instinkt und Verstand auseinanderzuhalten. Gelernt habe ich dies, durch meine Arbeit mit Tieren.
    So könnte der Mensch vom Tier noch manches lernen, indem er nicht ausschließlich seine logischen Fähigkeiten anwendet.

    Theodore Dreiser hat mal gesagt:
    „Unsere Zivilisation befindet sich in einem Zwischenstadium; nicht mehr das vollständig vom Instinkt geleitete Tier, noch nicht der vollständig von der Vernunft geleitete Mensch.“

    Ist was dran.

    Wenn Du, Kevin, nun schreibst: „Wir denken nicht, wir reagieren auf die Umwelt. Egal was passiert, es gibt dafür eine Ursache, und darauf reagiere ich.“, dann muss ich mich fragen, inwieweit du dein eigenständiges Handeln vergraben hast.
    Ich selber bin eher ein Mensch, der mehr agiert als reagiert.

    Und dann gibt es noch den ‘Instinkt der Massen’ über den Anton Pannekoek folgendes schrieb:
    „Eigentlich ist der Ausdruck unrichtig. Wenn man von dem Instinkt der Massen redet, denkt man nicht an angeborene Fähigkeiten, wie die Instinkte der Tiere. Instinktives Handeln ist Handeln aus dem unmittelbaren Empfinden heraus, im Gegensatz zum Handeln auf Grund von verstandesmäßiger Überlegung. Der größte Teil unserer Handlungen und Urteile findet ohne bewusstes Nachdenken statt; aber das instinktive Empfinden, das uns dabei leitet, ist nicht angeboren, sondern ein Niederschlag unserer gesamten Lebenserfahrung. Diese Lebenserfahrung, die Verhältnisse, worin man aufgewachsen ist und worin man lebt, bestimmen das, was man in der Regel den Instinkt der Massen nennt.“

    Somit haben wir gerade ein neues, breites Diskussionthema eröffnet.

    Amüsant.

    lg, naooomi

  7. Kevin Konrad sagte, am 5. Juli 2009 zu 20:15

    Hey naooomi,

    ja amüsantes neues Thema, aber ich habe es ja im Artikel schon angeschnitten, von daher völlig ok!

    Also natürlich, sind wir beide nicht in der Lage, zu behaupten, er würde die richtige Seite vertreten. Ich merke allerdings schon, dass du nicht sehr objektiv an die Sache gehen kannst, auf Grund deiner Arbeit mit Tieren(?).

    Aber überleg dir doch mal folgendes, ich spreche nicht von Schicksal, allerdings ist jede Handlung und Entscheidung vom Menschen bereits entschieden. »Das bewusste ICH« hat dabei garkeinen Einfluss!

    Wenn du vor einer Gabelung stehst, der linke Weg führt durch ein beleuchtetes Waldstück, das rechte allerdings nicht, dann überlegst du nicht, bzw. führst eher nur eine pseudo-überlegung. Dein Instink mit der Urangst vor der Dunkelheit hat schon für dich entschieden.

    Vielleicht gibt es nun auch Menschen, welche absichtlich den dunklen Weg passieren würden, allerdings haben diese wohl weniger Urangst, als andere. Was nicht dafür spricht, selbständig zu handeln.

    Egal, welche Entscheidung man im Leben trifft, sie ist IMMER auf Erfahrungen welche im Gehirn gespeichert werden (dafür ist es da, kurzweilige und langfristige Informationen zu archivieren) gefällt. Das einzige Problem dabei ist, dass der Mensch dabei ein Bewusstsein bekommen hat, welches ihm scheinbare Intelligenz des eigenen ICH’s gibt, und er sich somit gottähnlich einstuft. Dabei ist das Hirn nur das (bislang) beste Werkzeug zum Überleben.

    lg, kev

  8. naooomi sagte, am 5. Juli 2009 zu 21:23

    Hey Kevin,
    das hat mit alledem nichts zu tun.
    Ich gehe sehr wohl objektiv an die Sache heran. Das ist das Erste, was man lernt, im Bezug auf Arbeit mit den Tieren.

    Im Bezug auf Instinkt und Vernunft, bringst Du aber nun einiges durcheinander,glaub ich.
    Oder?
    Denn ganz ehrlich, SEHR OFT trifft man Entscheidungen im Leben, nicht aufgrund von Erfahrungen die man mal gemacht hat, sondern aus’m Bauch heraus.

    Die wichtigsten Entscheidungen für’s Leben.

    :-)

    lg, naooomi

    (übrigens Frankfurterin- diskutieren wir deshalb so gut?)

  9. Kevin Konrad sagte, am 5. Juli 2009 zu 21:28

    Hey,

    sehr gut möglich!

    aber naooomi, wie soll denn bitte ein Lebewesen in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen? Nenn’ mir bitte eine einzige Entscheidung im Leben, welche nicht durch Triebe im Körper getroffen wird. Es gibt keine, selbst wenn du dich fragst ob ich jetz lieber Mars oder Snickers essen solltest, du hast darüber zwar Gedanken wie: „Hm will ich Nüsse essen, oder lieber nicht?“ Allerdings ist die Entscheidung für einen selbst schon längst getroffen..

    lg

  10. Jonas sagte, am 5. Juli 2009 zu 22:14

    Kevin, erstmal ein Kompliment – dein Blog gefällt mir wirklich gut.
    Bei diesem Eintrag hier, über die „Abnormalität von Homosexualität“ habe ich allerdings etwas die inhaltliche Tiefe beziehungsweise fundierte Stützen deiner Thesen vermisst (was nicht heißt, dass ich deine Meinung nicht auch vertrete!).
    Deswegen finde ich es umso spannender, dass du jetzt durch die gute Diskussion mit naooomi zum Einen etwas Gegenwind bekommst, und zum Anderen etwas mehr Schärfe und Tiefgang in die ganze Sache kommt, sodass du nochmal genauer auf den eigentlichen Titel des Beitrags eingehst.

    Bitte mehr davon!

    Beste Grüße,
    Jonas

  11. Kevin Konrad sagte, am 5. Juli 2009 zu 22:25

    Hey Jonas,

    tausend Dank. Ich nehme deine Kritik natürlich sehr ernst.
    Werde darauf achten inhaltliche Tiefe zu liefern ;)

    Bis dann!

  12. naooomi sagte, am 6. Juli 2009 zu 09:36

    Morgen!

    Du willst eine Entscheidung, welche NICHT durch Triebe getroffen wird?
    Gut.
    Bekommst du.
    Die Mutter von 3 Kindern, verheiratet mit einem, von ihr beim Fremdgehen erwischten Kerl, sitzt zuhause und denkt nach. Sie steht vor der Entscheidung mit gepackten Sachen zu gehen, oder mit zerstörtem Vertrauen zu bleiben. Es tut weh. Sehr weh.

    Der Instinkt sagt ihr bleib und verzeih, denn du liebst ihn und wirst ohne ihn sehr leiden..

    Der Mann hat ihr seine Reue vermittelt, aufrichtige Reue hat sie aber nicht gespürt.
    Der Verstand sagt ihr, er wird sie erneut verletzen.
    Ihr Verstand sagt ihr, auch wenn du gehst und es erstmal wehtun wird, so wird es dennoch besser sein, als wieder betrogen und verletzt zu werden.
    Nach langem Abwägen, hört sie letztendlich auf den Verstand und zieht mit den Kinder, weinend aus.

    Entscheidung mit Vernunft gefällt.

    Nun sind wir aber ganz schön weit ab vom eigentlichen Thema, ne?

    Hi Jonas!

    Schön, dass du dich mit einbringst.

    Das Wort „normal“, sollte wirklich zum Unwort schlechthin ernannt werden.
    Meine Freunde reagieren mittlerweile schon so, dass sie dieses Wort in meiner Gegenwart nicht mehr aussprechen.

    Wie oft ich sie schon angestarrt habe, nachdem sie irgendwas mit „ja, is normal“, kommentiert hatten- ich kanns nicht mehr zählen.
    Und als ich dann stets wissen wollte: „Wie normal? Wasn bitte normal und was nicht? Und wer bestimmt das? DU?“, sagen sie alle stattdessen immer nur noch schulterzuckend „Tja…“
    :-)

    Menschen…die Gewohnheitstiere.

    Lg,

    naooomi

  13. Kevin Konrad sagte, am 6. Juli 2009 zu 12:24

    Naooomi,

    du hast gerade deine komplette Argumentation mit dem Satz „Menschen,… die Gewohnheitstiere.“ zerschlagen!

    Damit stütz du wieder komplett meine These, wir sind ein Tier, unterscheiden uns von diesem in keinster Weiße, außer das wir die Fähigkeit des gespeichertem Wissens haben -> Gewohnheit.

    Und dein Beispiel oben, ist ebenfalls nichts aus dem Verstand. Ein Mensch geht (oder versucht es) Leiden aus dem Weg und versucht Glückshormone auszuschütten, und dass ist exakt Das, was die Dame getan hat.

    Peace

  14. Jonas sagte, am 6. Juli 2009 zu 12:54

    Die Fähigkeit, Wissen zu speichern mit Gewohnheit gleichzusetzen halte ich für falsch.
    Wissen speichern zu können, hilft in verschiedenen Situationen; man kann in ähnlichen Situationen unterschiedlich reagieren, wenn man zum Beispiel schmerzliche Erfahrungen in bestimmten Sachverhalten gemacht hat.
    Ist das Gewohnheit? Meines Erachtens nach nicht.

    Sagt dem Menschen der Verstand „Nein, du weißt doch was passiert wenn du das machst – sei vernünftig!“, oder ist es etwas anderes? Ich habe das jetzt bewusst als Frage formuliert – bin auf eure Antworten gespannt.

    Lieben Gruß

  15. Jonas sagte, am 6. Juli 2009 zu 12:57

    Nachtrag: Wenn ich mir meinen Beitrag jetzt so ansehe, gibt das Geschriebene auf einmal keinerlei Sinn mehr.
    Soll heißen: Ich verstehe meine eigene Argumentation nicht mehr. Sorry. Naja, vielleicht kommt ja nochmal ein Geistesblitz ;-)

  16. Kevin Konrad sagte, am 6. Juli 2009 zu 16:06

    Gewohnheit = Wissen gespeichert

    Eine Gewohnheit entwickelt sich aus einem Ablauf an (gleichen) Tätigkeiten, welche sich das Gehirn merkt, da sie bislang immer erfolgreich waren. Warum sollte ich nun meine Gewohnheit ändern und ggf. nicht mehr erfolgreich sein? :)

  17. naooomi sagte, am 6. Juli 2009 zu 17:55

    ich klinke mich an dieser Stelle aus…
    hat bisher echt Spass gemacht.
    Aber ich glaub,
    Kevin versteht mich null und irgendwie sehe ich von Beitrag zu Beitrag weniger Sinn in seinen…
    Nix für ungut.

    naooomi

  18. Marco sagte, am 8. Juli 2009 zu 16:30

    hey,

    bin über einen link hier gelandet.

    Warum können sich Schwule nicht fortpflanzen? Out-of-the-box-thinking: Fortpflanzung und Sexualität werden in sehr naher Zukunft völlig getrennt sein, und uns wird die heutige „Fortpflanzung“ barbarisch vorkommen.

    Wenn dein einziger Sinn im Leben ist, sich fortzupflanzen, dann gute Nacht. Komm lieber mal im 21. Jahrhundert an.

    Und hier noch ein bisschen Lebenserfahrung: Leute, die andere Menschen „umpolen“ oder therapieren wollen, sind meistens selbst verkappt schwul. Ansonsten würden sie die anderen Leute einfach glücklich leben lassen. Oder aber sie sind so stockkonservativ, dass sie den anderen Menschen ihr Glück neiden.

  19. Kevin Konrad sagte, am 8. Juli 2009 zu 20:45

    Hallo Marco,

    da muss ich dich leider korrigieren.
    Warum sollte ich das Glück anderer Leute neiden? Warum sollte ich selbst schwul sein?

    Du würdest doch ebenfalls die Behauptung aufstellen, dass es eher nicht normal ist bspw. sich an 50kg Hackfleisch zu vergehen (siehe: DOMIAN). Oder bin ich dabei auch nur neidisch?

  20. Marco sagte, am 11. Juli 2009 zu 01:07

    Hackfleisch? Wie bist du denn drauf? Na, this proves my point ;)

    Schönen Tag noch.

  21. Thommen sagte, am 11. Juli 2009 zu 09:46

    Es gibt tausende von solchen Erklärungen über Homosexualität. Leider haben dieselben Leute nicht den Mut, die Heterosexualität zu erklären. Denn nur in den wenigsten Fällen wird gleichzeitig Homosexualität getrieben und dann noch fortgepflanzt!

    Von den ganzen Verbrechen, die sich aus heterosexuellen Beziehungen ergeben, angefangen von der Gewalt und vom Inzest in der Familie bis zu Kriegen in aller Welt, will ich schon gar nichts erzählen. Konsultiere die Geschichtsbücher!

    Die patriarchale Einteilung der Menschen in Penetrierer (Männer) und Penetrierte (Frauen) und die Aufrechterhaltung dieser Ordnung mit Gewaltformen (Moral, Strafe, Diskriminierungen) ist sozialschädigend. Beide Geschlechter haben aktive und passive Organe und Bedürfnisse! (Anal-Prostata, Klitoris)
    ZB dienen auch die Genitalbeschneidungen dieser Ideologie!

    Die sog. Perversionen, die aufgezählt werden, sind die Folge einer mangelhaften Sexualerziehung und Sexualkultur schon von Kindesbeinen an und haben nichts mit Homosexualität zu tun.

    Es gibt übrigens bei den sogenannten Normalen sehr Viele, die sich AUCH homosexuell betätigen, weit mehr an der Zahl, als die NUR-Homosexuellen. Von letzteren sind auch wiederum viele an der Fortpflanzung beteiligt.

    Wer sich auf Gottes Schöpfung beruft, sollte diese auch umfassend kennen. Sonst lasse er seine Interpretationen doch einfach sein.

    Jeder darf seine (beschränkte) persönliche Ansicht äussern. Nur sollte er es vermeiden, Betroffene öffentlich in Verruf zu bringen!
    ZB rufen Schwule nicht öffentlich zur Bekehrung von Heterosexuellen auf, nur weil diese die meisten Verbrechen begehen! Capito?

  22. Thommen sagte, am 11. Juli 2009 zu 09:47

    Es gibt tausende von solchen Erklärungen über Homosexualität. Leider haben dieselben Leute nicht den Mut, die Heterosexualität zu erklären. Denn nur in den wenigsten Fällen wird gleichzeitig Heterosexualität getrieben und dann noch fortgepflanzt!

    Von den ganzen Verbrechen, die sich aus heterosexuellen Beziehungen ergeben, angefangen von der Gewalt und vom Inzest in der Familie bis zu Kriegen in aller Welt, will ich schon gar nichts erzählen. Konsultiere die Geschichtsbücher!

    Die patriarchale Einteilung der Menschen in Penetrierer (Männer) und Penetrierte (Frauen) und die Aufrechterhaltung dieser Ordnung mit Gewaltformen (Moral, Strafe, Diskriminierungen) ist sozialschädigend. Beide Geschlechter haben aktive und passive Organe und Bedürfnisse! (Anal-Prostata, Klitoris)
    ZB dienen auch die Genitalbeschneidungen dieser Ideologie!

    Die sog. Perversionen, die aufgezählt werden, sind die Folge einer mangelhaften Sexualerziehung und Sexualkultur schon von Kindesbeinen an und haben nichts mit Homosexualität zu tun.

    Es gibt übrigens bei den sogenannten Normalen sehr Viele, die sich AUCH homosexuell betätigen, weit mehr an der Zahl, als die NUR-Homosexuellen. Von letzteren sind auch wiederum viele an der Fortpflanzung beteiligt.

    Wer sich auf Gottes Schöpfung beruft, sollte diese auch umfassend kennen. Sonst lasse er seine Interpretationen doch einfach sein.

    Jeder darf seine (beschränkte) persönliche Ansicht äussern. Nur sollte er es vermeiden, Betroffene öffentlich in Verruf zu bringen!
    ZB rufen Schwule nicht öffentlich zur Bekehrung von Heterosexuellen auf, nur weil diese die meisten Verbrechen begehen! Capito?

  23. Kevin Konrad sagte, am 11. Juli 2009 zu 16:16

    Sorry aber deine Argumentation, dass Heterosexuelle die meisten Verbrechen begehen ist ja der größte Schwachsinn. Das ist die eine Behauptung aufzustellen, dass bislang jeder Diktator Weizenbier getrunken hat, und daher Weizenbiertrinker unnormale Menschen sind.

    haha,..

  24. Thommen sagte, am 12. Juli 2009 zu 00:44

    Du hast die Logik nicht gemerkt, Konrad! Ich habe die Logik des Bloggers einfach mal umgedreht. Mehr Heterosexuelle als Homosexuelle soll es ja unzweifelhaft geben! ;)

    Lies doch mal den Anfangstext! Da wimmelt es nur so von solchen Behauptungen. Wieso sollen sie im Zusammenhang mit Homosexualität richtiger sein, als in Bezug auf die Heterosexualität?

  25. Kevin Konrad sagte, am 12. Juli 2009 zu 11:13

    Sag mir bitte, wo ich die Behauptung aufgestellt habe, dass die Homosexuellen für Kriege usw verantwortlich wären!

  26. Kevin Konrad sagte, am 12. Juli 2009 zu 14:32

    Thommen, wie ich gerade sehe, bist du ebenfalls homosexuell.
    Und nehm es mir nicht übel wenn ich dich jetzt mal als „IHR“ pauschalisiere, allerdings fällt es relativ oft auf, dass Homosexuelle (oder generell Minderheiten) Argumentationsweißen haben, welche oft nicht transparent sind, Situationen gegendarstellen und mit unsachlichen Tatsachen kommen, welche allesamt nicht verwendbar sind. Das machen nicht nur die Homosexuellen so, dass macht JEDE Minderheit.

  27. Thommen sagte, am 12. Juli 2009 zu 21:18

    Und was glaubst Du Kevin Konrad woraus die sogenannte Mehrheit besteht? Aus lauter Minderheiten! Je nachdem welche Minderheit sich mit anderen Minderheiten zusammenzählt, fühlen sie sich dann als Mehrheit! Das wäre ans sich nicht tragisch. Nur wird dadurch immer auch „die seligmachende Wahrheit“ für alle Anderen bestimmt und durchgesetzt. Immer mit Ewigkeitsanspruch…

  28. Skeptiker 3000 sagte, am 28. August 2009 zu 00:05

    Belege deine Aussagen mit Quellenangaben !

    Schreibe woher du dein Wissen nimmst, sodass man den dargelegten Fakten auch Glauben schenken kann und somit auf keine selbstkreierten Theorien stößt.

    Erstelle ein Quellenverzeichnis und man nimmt den Text ernst.

  29. Kevin Konrad sagte, am 4. September 2009 zu 22:11

    Hallo Skeptiker 3000 (ich nehme dich allein wegen solch einem Namen nicht ernst), scheinst wohl ein „ich bin gegenüber allem und jedem skeptisch“.. Typ zu sein!

    Meine einzige Quelle: reine Logik, Menschenverstand und die komplette Natur. Noch nie hat eine Gattung mit Homosexualität überlebt.


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